Unser Versprechen: Kein Zucker. Keine Süßungsmittel. Kein Kleingedrucktes.

Was ist eigentlich Kuki-cha?

Grüntee ist nicht gleich Grüntee

Von Denny 
4 min Lesezeit

Denny ist kein Tee-Experte, wäre aber gerne einer. Also entdeckt er die Welt des grünen Tees Schritt für Schritt, zusammen mit euch. 

Kuki-cha, Sencha, Hojicha, Matcha oh la la …

Was klingt wie ein traditionell japanischer Ausdruckstanz ist ein Teil der unermesslichen Bandbreite der Teewelt. Der Einstieg in die Welt des japanischen Grüntees ist verwirrend und schreckt viele ab sich mehr mit dem Thema zu befassen. Doch die Grüntee Welt ist etwas leichter zu verstehen, wenn man sich die Teepflanze genauer anschaut:

Jeder Grüntee wird aus der Camellia Sinensis gemacht. Diese Teepflanze kommt aus Xishuangbanna in der chinesischen Provinz von Yunnan, wird aber mittlerweile überall auf der Welt angebaut. Diese Baumfamilie kann wild mehrere Meter hochwachsen und hat Blüten und Früchte. Doch Tee wird nur aus den Blättern gemacht. Auch Schwarztee.

Damit gilt: Egal ob Kuki-cha, Hojicha, Sencha oder Gyokuro, sie alle sind aus der selben Pflanze gemacht. Nur die Art der Verarbeitung und Produktionsbedingungen unterscheidet sich voneinander, wodurch die unterschiedlichen Begriffe zustande kommen.

Zum Beispiel ist Hojicha gerösteter Grüntee aus Blättern und Stielen. Matcha ist Pulver, das durch Mahlen von getrockneten halbbeschatteten Blättern entsteht. Und Sencha ist ein Tee aus bedampften sonnengereiften Blättern der Teepflanze.

Kuki-cha hingegen besteht aus sonnengereiften Blattrippen und Stängeln verschiedener anderer Grüntees (wie z.B. Sencha), wodurch dieser weniger Bitterstoffe und Koffein beinhaltet. Denn diese Stoffe sammeln sich vor allem im Blatt selbst.

Dadurch entsteht ein weiterer Vorteil: Kuki-cha schmeckt fruchtig und mild. Wer schon immer Probleme mit Grüntee hatte, weil dieser ja zu bitter sei, der findet in dieser Grüntee-Sorte vielleicht eine neue Liebe. 

Chris hält unser Baby hoch

Unser Grüntee zeigt Kante

Beim Design-Prozess des ersten wirklich puren Grüntees Deutschlands wollten wir nicht einfach die Grüntees aus japanischen Getränkeautomaten und Kombinis kopieren, auch wenn japanische ungesüßte Teegetränke die große Inspiration der Ocha Ocha Tees darstellen. Wir wollten etwas Eigenes entwickeln, dass so noch nie dagewesen war. Etwas, das auch Japaner überraschen könnte.

Deswegen entwickelten wir eine spezielle Grüntee-Blend, die die verschiedenen Geschmacksfacetten japanischer Teegetränke wiederspiegeln sollte:

Zuerst tastet sich ein für Kuki-Cha typischer, mild-fruchtiger Geschmack an die Zungenspitze. Danach folgt ein fast süßlicher Umami-Tanz auf der Zunge. Unsere spezielle Mischung gipfelt im Finale mit einer rauchigen Röstnote und rundet den Geschmack ab.

Unser Geschmack fokussiert sich auf das Wesentliche: Zucker, Zitrone und sämtliche Zusatzstoffe würden diese Geschmackswelt nicht verbessern, also sind wir radikal und belassen die Blend so pur wie sie ist.  

Grün ist nicht gleich grün im Design-Prozess

Tee aus Japan – Made in Germany

Unser Tee stammt aus den Teeplantagen von Shizuoka, dem Zentrum des japanischen Teehandels. Wir hatten das Glück unseren japanischen Teebauern in einem Teehaus in Köln zu treffen und ein wenig über unsere Pläne mit seinem Tee zu reden.

Die Tatsache, dass wir auf Japanisch sprechen konnten und gemeinsam das Ziel verfolgten Deutschland endlich guten Tee zu bringen, half sich zusammen zu tun und den Tee direkt aus Japan zu beziehen.

Wer nun zahlreiche und ewig lange Lieferketten befürchtet, dem können wir sagen, dass wir durch unseren Reinheitsansatz wirklich nur die Teerohware beziehen und nicht noch zig andere Zutaten aus aller Herren Länder brauchen. Denn Bio-Rohrzucker aus Brasilien für Limos anderer Hersteller müssen schließlich auch zusammen mit zig Zusatzstoffen erst eingeflogen werden.

Produziert wird unser Kuki-cha C02-neutral in Deutschland im energieschonenden Cold Brew-Verfahren. Im Gegensatz zum Aufbrühen bleiben so wichtige Inhaltsstoffe im Grüntee erhalten, was ihn weicher und runder macht. Und so unterstützen wir zusätzlich die heimische Wirtschaft, ohne auf guten Tee verzichten zu müssen.

Was denkt ihr? Schmeckt ihr ein Stückchen Japan aus unserem Kuki-cha? Wenn ihr wollt könnt ihr auf der Produktseite des Grüntees gerne eure Bewertung nach dem Trinken kundgeben.

Und wer einen kleinen Einblick in den Design-Prozess des Grüntees haben will, dem empfehlen wir unser Video auf YouTube. Dort seht ihr Denny und Chris, wie sie ganz hibbelig sind nach stundenlangem Kosten der verschiedenen Grüntees. Das dürft ihr nicht verpassen! 

Ähnliche Artikel

Warum sind Grüntees
immer bitter?

Obwohl sie es nicht sein müssten?

Wie schmeckt eigentlich Buchweizentee?

Liebe auf den zweiten Schluck