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Warum sind Grüntees
immer bitter?

Obwohl sie es nicht sein müssten?

Von Denny Sachs
2 min Lesezeit

Denny kam 2019 extra für Ocha Ocha aus Japan zurück
und hat seitdem japanischen Grüntee vermisst.

Ich stehe aufgeregt im Eingang des REWE und grinse unsicher dem Pärchen zu, das gerade durch den Eingang kommt.

“Hey, wollt ihr mal etwas Neues probieren?”

“Was denn?”, fragen sie.

“Unseren neuen Cold Brew-Grüntee...” Doch noch bevor ich weitersprechen kann, eilen die Kunden davon und murmeln etwas im Sinne von: “Wir mögen keine bitteren Tees...”

Ich bin etwas traurig. 😥

Nun gut, wer will sich schon beim Einkauf nerven lassen? Aber, was mir besonders aufstößt ist, warum sie Grüntee pauschal als bitter abtun. Lange Zeit habe ich in Japan gelebt und jeden Tag grünen Tee aus dem Automaten genossen. Aber einen bitteren Tee bekam ich nie in die Finger.

Erst nach meiner Rückkehr nach Deutschland merkte ich, dass viele Leute in Deutschland glauben, Grüntee wäre bitter. Doch woher kommt das? 

Der falsche Umgang

Es gibt viele Gründe, warum ein Grüntee nicht schmeckt. Die meisten haben etwas mit der falschen Zubereitung zu tun, andere mit schlechter Qualität.

Grüntee ist recht delikat und verlangt eine besondere Wassertemperatur, um gut zu werden. Viele brauchen eine Temperatur von 55°C bis 85°C. Wirft man den Wasserkocher auf gut Glück an, dann verbrennt der Tee förmlich.  Zudem ist der Tee recht lichtempfindlich und oxidiert schnell, wodurch der Tee auch wieder dunkler und bitterer wird.

Um all diesen Problemen aus dem Weg zu gehen haben wir uns entschlossen, eine spezielle Kuki-cha Blend im Cold Brew-Verfahren zu kreieren und euch als Erfrischungsgetränk anzubieten. 

Der Fruchtige unter den Grüntees

Kuki-cha ist eine Grüntee-Sorte, die aus den Blattrippen und Stängeln der Grünteepflanze gewonnen werden. Das klingt im ersten Moment etwas seltsam, bietet aber drei Vorteile:

  • Der Tee trägt weniger Bitterstoffe aus dem Blatt in sich und
    schmeckt fruchtig-cremig. 
  • Der Tee enthält weniger Koffein und lässt sich auch noch nachmittags trinken. 
  • Der Tee kann mit höherwertigen Grüntees (wie Sencha) mithalten
    ohne Einbußen in der Qualität.

Die Kuki-cha-Blend, die wir nutzen, wird nun im speziellen Cold Brew-Verfahren hergestellt. Der Tee wird also nicht gekocht, sondern zieht kalt unter ständigem Separieren für Stunden. Diese Art der Herstellung ist besonders schonend und gibt Bitterstoffen keine Chance.

Das Ergebnis schmeckt durch eine besondere, rauchige Kante aus geröstetem Kuki-cha zwar etwas herb, aber nicht bitter. Die restlichen Bestandteile unseres Kuki-cha sorgen dann für einen runden und fruchtigen Abgang. Also genau einen Geschmack, den ich aus Japan kannte, der aber noch genug Eigenständigkeit hat, um etwas Neues zu bieten!

Da Zitrone und Süßstoffe selbstredend bei Ocha Ocha auf der schwarzen Liste stehen, können wir mit ziemlichen Stolz sagen, dass wir das beste Grünteegetränk Deutschlands erschaffen haben! Überzeugt euch gerne selbst!

Wer sehen will, wie wir den Kuki-cha entwickelt haben, der kann sich von Chris und mir in die Teeküche entführen lassen! Zur Grüntee-Entwicklung haben wir ein kleines Video gemacht, schaut mal rein: 

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