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Wie schmeckt eigentlich Buchweizentee?

Liebe auf den zweiten Schluck

Nici von der Whole Food Box mit Chris sprechen über Tee

Von Denny 
3 min Lesezeit

Niemand weiß, wie Buchweizentee schmeckt, also begibt sich Denny auf eine Odyssee des Geschmacks.

Linda führt den kleinen Pappbecher zu den Lippen. Um sie herum wird alles still, trotz des beschäftigten Treibens während der Konferenz. Sie blickt ratsuchend auf den Boden. Was zur Hölle ist das?

Sie schreckt auf: “Okay! Ich kenne den Geschmack irgendwoher!” Wieder sieht sie ratlos aus.

Dann hat sie es gefunden: “Der schmeckt wie diese Oblaten!”

Ein erheitertes Lachen geht durch das Team. Doch die Antwort der Planstack Gründerin ist weder richtig noch falsch. Denn wie beschreibt man einen neuartigen Geschmack? 

Geschmacksanalyse

Um die Frage zu beantworten, haben wir zu unterschiedlichen Anlässen hunderte Probanden befragt. Doch eins vorweg: Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Analyse, sondern eher um eine lustige Aufzählung von Geschmacksassoziationen, die uns die lieben Teetrinker an den Kopf geworfen haben.

Am häufigsten hörten wir eindeutig die Geschmacksassoziation “nussig”, “cremig” und “nach Vanille” in verschiedensten Varianten. Wir denken, dass diese Geschmacksangaben eine gute Vorstellung geben, wie Buchweizentee schmeckt.

Doch die Ratlosigkeit auf der Zunge treibt auch sehr ulkige Blüten hervor: So schmeckt unser Soba-cha für den einen nach “Sandelholz”. Ein anderer meint den “Mr. Tom-Riegel" herauszuschmecken. Mein Kumpel meint sogar, der Buchweizentee schmecke nach “Weizen-Kaffee”.

Wer einen bekannten Geschmack erwartet, wird überrascht sein. Und das ist der Vorteil an unserem Soba-cha: Wann macht ein Getränk heutzutage noch sprachlos?

Vor einer Weile haben wir bereits auf YouTube versucht, den Geschmack des Soba-cha zu erklären. Ob uns das gelungen ist, seht ihr in diesem Video: 

Was der Tee-Trinker nicht kennt, das mag er nicht?

Meine größte Sorge beim Design-Prozess des neuen Tees war der unbekannte Geschmack des Aufgusses aus gerösteten Buchweizensamen. In Asien ist Buchweizentee (in Japan “Soba-cha” genannt) bereits seit langer Zeit verankert. Doch für den gemeinen Mitteleuropäer ist dieser nahezu unbekannt.

Früher galt Buchweizen als Essen für arme Leute, bis er in Deutschland komplett in Vergessenheit geriet. Seit einiger Zeit aber feiert er in der Fitness- und Health-Szene ein Comeback. Und wer sich vegan ernährt hat sicherlich schon mal Buchweizen beim Kochen verwendet.

Trotzdem war klar, dass dieser Geschmack für den Otto-Normal-Trinker eine Herausforderung sein und aufgrund seiner Andersartigkeit womöglich zu Ablehnung führen würde. Auch wenn einige tatsächlich den ersten Schock nicht überwinden konnten, war ich überrascht, wie viele doch den Soba-cha mittlerweile zu ihren Favoriten zählen. Ich hatte die Teetrinker des Landes unterschätzt. Sehr viele sind offen für neue Geschmäcker.  

Die ersten Soba-chas sind draußen in freier Wildbahn zu entdecken!

Die Liebe auf den zweiten Schluck

Dennoch muss man sich nichts vormachen. Wer den Soba-Cha zum ersten Mal probiert, ist irritiert. Vom ersten Schluck an sofort den Buchweizentee zu mögen ist eher unrealistisch. Die meisten müssen das Tetra Pak erst mal zur Hälfte leer trinken, bevor sich das Geschmacksempfinden überhaupt einstellen kann.

Oftmals erleben wir, dass mutige Tee-Abenteurer am Anfang einer Verkostung am Tee nippen und irritiert verschwinden, bis sie am Ende des Events nochmal auftauchen und sagen:

“Das muss ich nochmal probieren!” Und wer sich wie sie auf die neue Geschmackswelt einlässt, wird womöglich ein neues Lieblingsgetränk finden. 

Für alle, die etwas Neues suchen

Wer eine externe Expertenmeinung zum Tee hören möchte, dem empfehlen wir folgenden Blogartikel von Tea Master 2018 Leroy Henze:

“Der Buchweizentee, auch Sobacha genannt, schmeckt sehr nussig und trotzdem meiner Meinung nach mild.

Soba-Cha ist jedoch leider ein Tee, den man in Deutschland leider nur selten bekommt.

Genau deshalb finde ich es hervorragend, dass mit diesem gearbeitet wird.

Ähnlich wie beim tiefengedämpften Fukamushicha, den man nur in ausgewählten Grüntee-Cafés erhält.” 

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