Im Bild sieht man die Firmen-Logos von Ocha-Ocha® und der Anti-Food Waste Plattform Too Good To Go

Gegen Lebensmittelverschwendung: Ocha-Ocha® bei Too Good To Go

Da es Ocha-Ocha® nun ganz frisch auf die Anti-Food Waste Plattform “Too Good To Go” geschafft hat, möchten wir die Gelegenheit nutzen, um über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), Tetra Pak und Lebensmittelverschwendung zu sprechen.  

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Warum ist Ocha-Ocha® “too good to go”? 

Mehr als ein Drittel aller Lebensmittel werden verschwendet. Das ist weder gut für das Klima, noch gut für Menschen und Firmen. Viele Anbauflächen werden angelegt, nur um dann einen großen Teil der Lebensmittel für die Mülltonne zu produzieren.  

Genau das wollen wir als junges, sinnstiftendes Start-up vermeiden, da Verschwendung von Lebensmitteln sowohl eine ökologische Katastrophe als auch ein ökonomisches Problem darstellen. 

Da wir uns im Bereich Nachhaltigkeit nach und nach verbessern und uns gleichzeitig im Markt etablieren wollen, ist auch der Umgang mit Lebensmitteln ein essentielles Thema für uns.  

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Warum hilft ein Tetra Pak gegen Lebensmittelverschwendung? 

Als kleines Getränke-Start-up haben wir uns damals aus unterschiedlichsten Erwägungen für ein Tetra Pak als Verpackung entschieden. Neben technischen Anforderungen, spielte vor allem die Haltbarkeit der Getränke eine große Rolle. 

Als unbekannte kleine Firma schafft man es kaum von Anfang an viele Produkte zu verkaufen. Dies führt bei einigen Food-Startups dazu, dass immer wieder produzierte Lebensmittel & Getränke aufgrund von kurzem MHD wegzuschmeißen oder zu verschenken sind.  

Aber eine Verpackung mit fast zweijähriger Haltbarkeit erlaubt Schutz vor Verderblichkeit und finanziellem Verkaufsdruck. Da weder Licht, noch Luft, an unsere puren Teegetränke rankommen, bleiben die Getränke lange frisch.  

Offiziell haben wir uns nach verschiedenen Überlegungen dazu entschieden eine Mindesthaltbarkeit von 18 Monaten anzugeben. Theoretisch wären aber auch 24 Monate möglich, durch die Purheit schmecken die Tees auch lange danach noch. Bei Kaffee gestaltet sich das etwas anders, dieser wird doch zunehmend bitterer (MHD von “nur” 12 Monaten). 

Durch die langanhaltende Frische ist ein Tetra Pak praktisch für den Einstieg in den Markt als kleine Firma. Andere Verpackungen würden deutlich weniger Haltbarkeit garantieren (Glas nur 9 bis 12 Monate), wodurch wir viele Getränke wegschmeißen oder vernichten müssten, wenn wir es nicht schaffen würden, alle Produkte rechtzeitig zu verkaufen.  

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Fire Sale und Krise 2020/21 

Das sieht man am besten am diesjährigen Fire Sale (2021): Die Chargen sind teilweise direkt nach dem ersten Frühjahres-Lockdown im Mai 2020 abgefüllt worden, als man noch dachte “Corona ist vorbei! Wir legen wieder los!”.  

Der zweite November Lockdown 2020 und die schwierige wirtschaftliche Lage in der Welt haben aber dann dazu geführt, dass Ware monatelang im dunklen, kühlen Lager stand und nicht verkauft werden konnte. Es waren also mindestens 7 Monate von den 18 Monaten Haltbarkeit, die das Produkt nur herumstand und Lagerplatz gekostet hat.  

Wir testen unsere alten Chargen regelmäßig auf Geschmack und Qualität. Teilweise noch die Chargen von 2018! Selbst nach Jahren sind die Tees immer noch trink- und genießbar und unbedenklich, was die Lebensmittelsicherheit angeht.  

Nur die Geschmacksintensität sinkt mit dem Produktalter. Ohne Direktvergleich fällt dies teilweise aber gar nicht auf. Dass die Getränke gut bleiben, zeugt auch vom hohen Standard bei der Lebensmittelproduktion in Deutschland. 

Trotzdem wollen wir euch natürlich keine abgelaufene Ware aufschwatzen, sondern hätten es lieber, wenn ihr die Teegetränke direkt nach der Abfüllung genießt, denn dann sind die Tees genauso, wie wir sie ursprünglich geschmacks-designt haben.  

Da es aber immer wieder vorkommen kann, dass wir noch alte Ware haben, machen wir Fire Sales, um die Getränke dennoch einem Nutzen zuzuführen. Und ihr könnt dabei sparen! 

Im Bild sieht man die Firmen-Logos von Ocha-Ocha® und der Anti-Food Waste Plattform Too Good To Go

Was ist das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)?  

Laut §7 LMKV, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) eines Lebensmittels das Datum, bis zu dem dieses Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält.  

Das wären in unserem Fall die bereits angesprochenen 18 Monate. Ist das MHD erreicht, können die Lebensmittel üblicherweise unbedenklich verzerrt werden. Zumindest, wenn sie unter den angegebenen Lagerbedingungen aufbewahrt werden und die Verpackung unbeschädigt ist.  

Für geöffnete Verpackungen gilt das MHD nicht mehr. Man sollte das stets gekühlte Getränk also rasch innerhalb weniger Tage verzerren. Denn durch das Öffnen der Packung kommt Licht, Luft und Feuchtigkeit an das bis eben hermetisch abgeriegeltes Getränk, was es schnell verderben lässt, besonders wenn es in der warmen Wohnung steht.  

Abgelaufene Ware darf sogar weiter im Handel verbleiben, wenn die Ware nach Prüfung unbedenklich weiterverzerrt werden kann und natürlich, wenn die Kunden darüber informiert werden.  

Da unsere Lebensmittel im Tetra Pak aber noch viel zu gut sind, um entsorgt zu werden, gibt es uns jetzt auch bei Too Good To Go 

Auf dieser Plattform werden euch lokal abgelaufene oder ablaufende Lebensmittel angezeigt, die ihr gegen einen schmalen Taler kaufen und abholen könnt. Nicht nur Herstellungsfirmen sind dabei, sondern auch Restaurants und der Bäcker um die Ecke. 

Haltet außerdem die Augen offen nach den bereits angesprochenen Fire Sales, die unregelmäßig auf unserer Webseite stattfinden, bei denen ihr ordentlich sparen und gleichzeitig Lebensmittelretter*in spielen könnt. 

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AUTOR: Denny Sachs 

Denny Sachs lebte und arbeitete fast ein halbes Jahrzehnt in Japan und half einem Tokyoter Start-up von 3 auf 300 Mitarbeiter zu kommen. Heute ist er Chief Media Officer beim Augsburger Getränke-Start-up: Ocha-Ocha® und betreut mit Senpai den Japan-YouTubekanal: TOKYOmaniacs.

Quellen: 

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