Matcha vs Mate – warum ich lieber Mate trinke
Matcha ist gerade überall.
Cafés, Instagram, Foodblogs.
Grüne Bowls. Grüne Lattes. Grüner Lifestyle.
Und ja – die Matcha Farben sind auch auf mich sehr faszinierend.
Aber während alle über Matcha sprechen, gehört meine Trinkleidenschaft seit 2011 schon einer anderen grünen Pflanze.
Mate.
Nicht, weil Matcha schlecht ist.
Sondern weil Mate für mich etwas kann, was Matcha nicht kann.
Zwei Kontinente. Zwei Trinkkulturen.
Wenn man Matcha und Mate vergleichen möchte, passiert mehr als nur zwei Getränke gegenüber zu stellen.
Man vergleicht zwei Kulturen.
Matcha kommt aus Japan.
Eine jahrhundertealte Teekultur.
Ritualisiert. Präzise. Zart. Bewusst.
Ein bisschen so wie man sich Asien vorstellt.
Die Zubereitung ist fast meditativ.
Pulver, Wasser, Bewegung.
Ein Moment für sich.
Mate kommt aus Südamerika.
Argentinien, Uruguay, Paraguay, Brasilien. Große Länder, mit weiten Flächen und unberührter Natur.
Ein Gefäß.
Ein Metall Strohhalm.
Mehrere Menschen.
Mate ist kein einzelner Moment.
Mate ist ein Fluss.

Matcha ist ein Moment. Mate ist dein Begleiter.
Das ist für mich der größte Unterschied.
Matcha ist intensiv.
- konzentriert, aber zart und sensibel
- bewusst & achtsam
- oft für eine einzelne Person präpariert
- fast schon ein Ritual
Du nimmst dir Zeit dafür und für dich.
Mate ist anders.
- kräftig, aber umgänglich und robust
- fließend und überall
- sozial
- über Stunden trinkbar
Mate steht neben dir.
Während du arbeitest.
Während du redest.
Während du lebst.
Während der Alltag passiert.
Matcha verkörpert die feine Art Asiens.
Mate trägt die Seele und Kraft Südamerikas in sich
Energie ist nicht gleich Energie
Beide Getränke enthalten Koffein.
Grüntee und Mate wirken als Pflanzen sehr ähnlich.
Aber sie fühlen sich unterschiedlich an durch ihre Zubereitungsmethode.
Matcha wird in kurzer Zeit getrunken und wirkt somit oft:
- fokussiert und direkt
- sanft
- fast schon „clean“
Zum Blogartikel: → Wie wirkt Matcha?.
Zum Blogartikel: → Koffeingehalt in Grüntee.
Mate dagegen wird nebenbei getrunken, was seine Wirkung:
- gleichmäßiger
- vitalisierender
- länger
macht.
Nicht wie ein Peak.
Eher wie ein konstanter Fluss.
Und genau das macht Mate für den Alltag so spannend.
Alltag schlägt Inszenierung
Matcha ist besonders.
Aber genau das ist auch sein 'Problem'.
Du trinkst Matcha nicht einfach nebenbei.
Du bereitest ihn zu.
Er braucht eine feste Vorgehensweise bei der Vorbereitung
Die Zubereitung zwinkt dich fast schon zu einem Ritual und Langsamkeit.
Mate funktioniert anders.
Mate kannst du kalt oder warm trinken.
Als Aufguss.
In der Calebasse.
Als Eistee.
Du kannst ihn Morgens trinken.
Mittags.
Nachmittags.
Mit Freunden.
Allein.
Zum Blogartikel: → Warum ich Matetrinken tatsächlich liebe.
Mate ist Zusammenkommen.
Mehr Leben.
Warum ich oft lieber Mate trinke
Ich mag Matcha.
Wirklich.
Aber ich trinke ihn selten.
Mate dagegen fast täglich.
Weil er mich begleitet.
Nicht unterbricht.
Weil er leicht ist.
Nicht zwangs-ritualisiert.
Weil er sich in meinen Tag einfügt –
und nicht andersrum.
Und vielleicht ist genau das der Punkt:
Die besten Getränke sind nicht die, die am meisten Aufmerksamkeit brauchen.
Sondern die, die einfach da sind.
Mein Fazit
Matcha und Mate sind keine Gegensätze.
Sie sind zwei völlig unterschiedliche Arten zu trinken.
Matcha ist bewusst.
Mate ist fließend.
Matcha ist ein Moment, vielleicht genau die Pause, die du gerade bauchst.
Mate ist ein Begleiter. Immer für dich da.
Und am Ende ist es vielleicht ganz einfach:
Ich, Chris, greife öfter zu Mate.
Weil er besser zu meinem Alltag passt.
Zum Blogartikel: → Warum ich ein Tee Startup gegündet habe.
Häufige Fragen zu Matcha und Mate
Was ist gesünder – Matcha oder Mate?
Beide haben ihre Vorteile. Matcha enthält viele Antioxidantien, Mate punktet mit einer gleichmäßigen, oft als angenehmer empfundenen Wirkung. Es kommt weniger auf „gesünder“ an – sondern darauf, was besser zu dir passt.
Enthält Mate genauso viel Koffein wie Matcha?
Beide enthalten Koffein, wirken belebend und sanft, aber die Wirkung wird oft unterschiedlich wahrgenommen. Mate wirkt für viele Menschen sanfter und länger anhaltend.
Kann man Mate auch kalt trinken?
Ja. Gerade als Cold Brew oder Terere ist Mate extrem spannend – frisch, leicht bitter und sehr erfrischend.
Warum wird Mate oft gemeinsam getrunken?
Weil es Teil der Kultur ist. In Südamerika wird Mate traditionell geteilt – das Getränk ist weniger individuell, sondern verbindet.
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