Tee und Fasten - Buchinger Fasten erklärt

Tee und Fasten - Buchinger Fasten erklärt

Ein Gastbeitrag von Fastenrebell.de

Die Ocha-Ocha® Freunde wissen es schon längst, Tee ist mehr als Wasser mit Geschmack. Für manche ist es der Durstlöscher im Alltag, für andere ein Genussritual, für die nächsten natürlicher Wachmacher wie der Buchweizentee und Kaffee-Ersatz, und für wieder andere eine Medizin.

Das ist schon ziemlich viel, aber Tee kann noch mehr. Tee kann beim Fasten super unterstützend wirken. Passend zur aktuellen Fastenzeit möchten wir von Fastenrebell dir erklären, welche Rolle Tee beim klassischen Buchinger Fasten spielt.

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5 oder mehr Tage keine feste Nahrung?

Buchinger Fasten ist wohl eine der bekanntesten Fastenmethoden, vielen auch unter dem Namen Heilfasten bekannt. Dr. Otto Buchinger hat diese Fastenart vor über 100 Jahren für sich selbst entdeckt und für andere (weiter-)entwickelt.

Beim Buchinger Fasten wird vollständig auf feste Nahrung verzichtet. 5 Tage und länger isst oder trinkst du Brühen, Säfte und vor allem Tee und Wasser.

Unvorstellbar!

In unserer esszeitengesteuerten Gesellschaft ist das für unseren Körper in der Tat eine extreme Erfahrung. Normalerweise ist immer alles verfügbar, der Körper wird rund um die Uhr mit mehr Essen versorgt als notwendig und wir geraten in Panik, wenn unser Mittagessen mal ausfällt.

Die Panik ist ganz natürlich und liegt evolutionsbiologisch in uns verankert, die ständige Verfügbarkeit nicht.

Sich dieser Verfügbarkeit zu widersetzen, einfach mal zu verzichten und seinem Körper eine Pause zu gönnen – dafür müssen wir uns ganz bewusst entscheiden.

Aber vielleicht können wir dir hier ein bisschen die Angst vor dem Fasten nehmen:

Wenn wir nämlich mal genauer hinschauen, hat jeder von uns schon einmal gefastet – ohne überhaupt darüber nachgedacht zu haben.

Essen und Nichtessen sind ganz selbstverständlich in unserem Lebensrhythmus. Essen am Tag und Fasten in der Nacht sind nur ein kleines Beispiel dafür. Nicht ohne Grund heißt Frühstück auf Englisch Breakfast (wörtl. = Fastenbrechen).

Und auch wenn wir krank sind, haben wir instinktiv keinen Appetit. Und das ist oft gut so. Der Körper kann sich so auf den Heilungsprozess konzentrieren, statt Verdauungsarbeit zu leisten. Fasten in stressigen Situationen ist auch ganz normal. Nahrungsaufnahme steht dann einfach an zweiter Stelle, der Körper muss gerade die volle Konzentration auf eine andere Sache lenken.

Fasten passiert also auch ganz unfreiwillig – nur immer seltener. Dabei bringt Fasten soviel Positives mit sich.

Es hilft uns, Hungerzeiten zu überstehen, die Panik und Angst zu relativieren – und gleichzeitig im Körper heilsame Prozesse anzustoßen.

Vor allem bei der bewussten, freiwilligen Entscheidung, für einen gewissen Zeitraum auf feste Nahrung zu verzichten, werden ganze Kaskaden von Stoffwechselprozessen angeregt, die dem Körper in der Regel gut tun.

Beim Buchinger Fasten stellt der Körper aufgrund der starken Kalorienreduktion (max.500 kcal/Tag) nach ca. 2 Tagen die Versorgung so um, dass er sich die Energie von Innen anstatt von Außen holt. Er kommt damit in den Fastenstoffwechsel.

Dieser sorgt im Körper dafür, dass die Organe mal wieder aufräumen, wieder für Ordnung sorgen und wie beim Ausmisten mal das ausscheiden, was gerade nicht gebraucht wird.

Und welche Rolle spielt jetzt der Tee beim Fasten?

Brühen und Säfte nimmst du beim Buchinger Fasten zu dir, um dich ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen.

Der Tee soll dich und die Stoffwechselprozesse im Körper unterstützen.

Tee hat viele besondere Eigenschaften und wenn man ihn richtig einsetzt, kann er dich optimal begleiten und die jeweiligen Vorgänge im Organismus zusätzlich positiv beeinflussen.

So empfehlen wir Fenchel-Anis-Kümmel-Tee am ersten Fastentag, weil hier der Magen stark beansprucht wird. Und wenn dein Kreislauf nicht richtig in Gang kommt, schlagen wir dir Rosmarintee vor.

Tee kann soooo viel - beruhigen, beleben, erfrischen, entwässern, reinigen und noch mehr.

Wenn man sich mal ein wenig mit dem Thema auseinandersetzt, kann man diese Wirkungen ganz gezielt einsetzen. Das haben wir von Fastenrebell auch getan und daher gibt es in unserer Fastenwoche jeden Tag einen anderen Tee des Tages, der dich mit seinen besonderen Eigenschaften perfekt unterstützen soll.

Eine weitere wichtige Rolle hat der Tee beim Fasten durch seine geschmackliche Vielfalt. Wenn du dich beim Fasten ausschließlich von Flüssigkeiten ernährst und dein Highlight der Saft am Mittag und die Brühe am Abend sind, ist es eine schöne Abwechslung, wenn du neben Wasser auch noch Tee trinken kannst.

Geschmacklich bietet er dir eine super kalorienfreie Alternative zum Wasser. Du kannst ganz nach deinen persönlichen Vorlieben entscheiden und trinken, worauf du Lust hast. Auf grünen, schwarzen Tee und Früchtetee solltest du allerdings während des Fastens verzichten.

Hinzu kommt die wärmende Wirkung des Tees.

Beim Fasten ist dir oft eher kalt, weil der Körper herunterfährt. Durch den herabgesenkten Energieumsatz bleibt die Wärmeproduktion durch Verdauungsvorgänge aus. Natürlich können da auch eine warme Decke oder eine Wärmflasche helfen, aber viel besser ist die Wärme, die von Innen kommt.

Und auch da kann Tee Wunder wirken.

Du hörst schon, Fasten und Tee gehört einfach zusammen. Tee ist essentieller Bestandteil beim Fasten und sollte einfach nicht fehlen.

Wenn dich das Thema Fasten interessiert, schau gerne mal bei Fastenrebell vorbei:

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