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Versteckter Zucker in Getränken: Worauf Eltern achten sollten

Moin und Hallo, ich bin Chris - der Vater und Gründer von Ocha-Ocha. Kleiner Scherz und dahinter steckt viel Wahres. Denn als Väter/Eltern haben wir eins gemeinsam: Wir wollen nur das beste für unser Kind. Die Ernährung der Kleinen ist dabei ein wichtiger Baustein, für ihre Gesundheit, für ihr Wohlbefinden, für ihr Lebens als Erwachsene.

Getränke werden bei der Ernährung oft übersehen oder stiefmütterlich behandelt (...aber vielleicht achtet gerade diese sogar besser darauf?).

Dabei liefert die flüssige Ernährung oft eine unerwartet große Menge an Zucker – meist gut versteckt hinter harmlos klingenden Inhaltsstoffen.

Wo liegt also genau das Problem?

Eine leuchtend bunte Getränkedose mit Tierfigur, daneben der Schriftzug „ohne Zuckerzusatz“ – viele Eltern greifen guten Gewissens zu, wenn es um Kindergetränke geht. Doch was nach einer gesunden Wahl aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen oft als Zuckerfalle in neuem Gewand.

Laut der Verbraucherzentrale Deutschland liegt der durchschnittliche Zuckerkonsum in Deutschland deutlich über den Empfehlungen der WHO [Weltgesundheitsorganisation], die maximal 10 % der täglichen Kalorienzufuhr aus Zucker empfiehlt – idealerweise weniger als 5 % (verbraucherzentrale.de, who.int).

Ein übermäßiger Zuckerkonsum kann langfristig zu Übergewicht, Karies und Diabetes führen.

Viele Lebensmittel und Getränke schreiben 'zuckerfrei, 'industriezuckerfrei', 'ohne zugesetzten Zucker' oder 'ohne Zuckerzusatz' auf ihre Etiketten. Am Ende sind die Produkte aber oft gesüßt. Folgende Liste hilft dir, diese schneller zu entdecken.

Weiter unten findest eine Hilfestellung wie du Zuckerfallen für dein Kind vermeiden kannst und welche gesunden Alternativen ohne Zuckerzusatz es gibt

Häufige versteckte Zuckerarten und Süßungsmittel in Getränken

Natürliche Zucker und Süßungsmittel:

  1. Saccharose (Haushaltszucker)
  2. Fruktose (Fruchtzucker)
  3. Invertzucker
  4. Glukosesirup
  5. Maissirup
  6. Agavendicksaft
  7. Ahornsirup
  8. Reissirup
  9. Rübensaft und Rübensirup
  10. Gerstenmalzextrakt
  11. Fruchtsaftkonzentrat
  12. Mönchsfrucht (bisher keine Zulassung in EU)
  13. Honig
  14. Kandis

Diese Süßungsmittel gelten als „natürlich“, da sie aus pflanzlichen Quellen stammen. Dennoch haben sie teils einen hohen glykämischen Index und können den Blutzuckerspiegel stark beeinflussen.

Künstliche Süßungsmittel:

  1. Maltodextrin
  2. Erythrit oder Erylite, Erythritol (E 968)
  3. Advantam (E 969)
  4. Acesulfam-K (E 950)
  5. Aspartam (E 951)
  6. Sucralose (E 955)
  7. Stevia / Steviolglycoside (E 960)
  8. Psicose / Psi / Allulose (bisher keine Zulassung in EU)

Künstliche Süßstoffe sind meist kalorienfrei und haben eine hohe Süßkraft. Während sie den Blutzuckerspiegel kaum beeinflussen, gibt es kontroverse Diskussionen über potenzielle gesundheitliche Risiken bei übermäßigem Konsum (EFSA).

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Was ist „versteckter Zucker“ in Kindergetränken?

Versteckter Zucker beschreibt Zuckerarten, die nicht direkt als „Zucker“ deklariert sind, aber dennoch beim Konsum denselben Effekt im Körper haben. Besonders Kindergetränke wie Fruchtsaftgetränke, aromatisierte Wässer oder Kinder-Eistees nutzen Zutaten wie Fruchtsaftkonzentrat, Agaven- oder Reissirup, um Süße zu erzeugen – auch wenn kein herkömmlicher Haushaltszucker verwendet wird.

Beispiel: Ein „multivitaminreicher“ Kinderdrink mit 60 % Fruchtsaft aus Konzentrat enthält in Wahrheit oft bis zu sechs Stück Würfelzucker pro 200 ml – obwohl das Wort „Zucker“ auf der Verpackung nicht sichtbar ist. Kein Wunder also, dass viele Getränke zur Zuckerfalle für Kinder werden.

Versteckter Zucker in Getränken

Wie Eltern Zuckerfallen vermeiden können?

  • Zutatenlisten genau prüfen: Begriffe wie 'Sirup' oder Endungen auf '-ose' (z. B. Fruktose, Dextrose) deuten auf Zucker hin.
  • Unverarbeitete Getränke bevorzugen: Wasser und ungesüßte Kräutertees sind die besten Alternativen.
  • Fruchtsäfte immer verdünnen: 20:80 mit Wasser mischen, um den natürlichen Zuckeranteil zu reduzieren.
  • Light-Produkte hinterfragen: Sie enthalten oft künstliche Süßstoffe, die nicht immer die beste Wahl sind.
  • Selbstgemachte Getränke bevorzugen: Smoothies (selten), hausgemachte zuckerfreie Eistees und Infused Water sind gesündere Alternativen.

Wie viel Zucker steckt wirklich in Kindergetränken?

Ein Vergleich typischer Kinder-Getränke zeigt schnell, wie unterschiedlich der Zuckergehalt ausfällt [pro 250 ml Trinkportion]– obwohl viele als kindgerecht beworben werden:

  • Orangensaft (100 %) – ca. 21 g Zucker
  • „Kinder-Schorle“ mit Fruchtsaftkonzentrat – ca. 9–20 g Zucker
  • Limonade mit Fruchtaroma – ca. 25–30 g Zucker
  • Kinder-Eistee mit „natürlichem Geschmack“ – ca. 15–25 g Zucker

Selbst bei einer einmaligen Portion nimmt ein Kind teils mehr Zucker auf als einer halben Tagesbedarfs-Empfehlung entspricht. Der Umstieg auf zuckerfreie Kinderdrinks ist daher nicht nur eine Entscheidung für den Geschmack – sondern für die Gesundheit.

Gesunde Alternativen ohne Zuckerzusatz

Glücklicherweise gibt es heute viele Angebote, die auf natürliche Zutaten für Kindergetränke setzen – ganz ohne künstliche Zusätze oder versteckten Zucker. Die besten Optionen sind:

  • Ungesüßte Früchtetees (warm oder kalt, auch als Cold Brew)
  • Natürliche Kindertees mit Kräutern wie Kamille, Zitronenmelisse oder Fenchel
  • Hausgemachte Saftschorlen mit hohem Wasser- und Spritzer Saftanteil (z. B. 1:10)
  • Infused Water mit frischer Minze, Apfelscheiben, Beeren oder Gurke
  • Kalter Tee: Am Vortag Tee aufbrühen und dann im Kühlschrank lagern.

Diese Alternativen sind nicht nur gesund, sondern ermöglichen es Kindern, natürliche Aromen kennenzulernen und einen bewussteren Umgang mit Getränken zu entwickeln. Besonders beliebt: Zuckerfreie Eistees für Kinder, die ganz ohne Süße auskommen und dennoch vollen Geschmack bieten.

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Fazit: Gute Kindergetränke brauchen keinen Zucker

Versteckter Zucker ist in vielen Getränken enthalten – oft unter harmlos klingenden Bezeichnungen. Du als Elternteil solltest bewusst und gesunde einkaufen für dein Kind.

Verpackungen und Werbeslogans können täuschen – und viele vermeintlich gesunde Getränke enthalten versteckten Zucker. Eine klare Kennzeichnung und ein kritischer Blick auf Zutatenlisten helfen dir, Zuckerfallen zu vermeiden und die gesunde Ernährung der Kinder zu fördern. Und sind wir mal ehrlich, wenn es deinem Kind gut geht, geht es auch dir gut.

Von uns bei Ocha-Ocha bekommst du das Versprechen, dass all unsere Getränke ungesüßt sind. Immer.

Hier findest du weitere Artikel zum Thema:

  • Eistee für Kinder – Ohne Zucker, Ohne Zusätze [Link]
  • Warum ist in jedem Erfrischungsgetränk Zucker? [Link]
  • Warum ist Ocha-Ocha® kein Eistee? [Link]
  • Welche Getränke sind (keine) Fettkiller? [Link]

Beitrag verfasst von Christopher Gogolin (Gründer von Ocha-Ocha)

Chris ist immer noch verwundert, warum es kein einziges ungesüßtes Getränk für Kinder auf dem deutschen Markt gibt. Noch hat er keine Kinder, möchte aber für diese eine Welt bauen, in der ungesüßte Erfrischungsgetränke normal und überall erhältlich sind.

Quellen [Stand 22.05.2026]

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